|
|
Ilona aus Hamburg
Hier sieht man Ilona mit ihrer Tochter Nadine Wege in die Selbständigkeit: Tai Chi Existenzgründung/ Qigong Existenzgründer Ich
begann 1988 bei der Volkshochschule Tai Chi zu lernen. Was mich neugierig
gemacht hatte, war in erster Linie der Ankündigungstext mit seiner Beschreibung
der möglichen Auswirkungen: Zeitlupenartige Bewegungsabläufe, die zu einer
tiefgreifenden
Entspannung
und zu einer Verschmelzung von Körper und Geist führen sollten und zudem auch
noch die Gesundheit fördern sollten - das klang gut! Ich dachte mir: "Das ist jetzt genau das
richtige für Dich!" Ich war nämlich gerade durch eine für mich sehr wichtige
Prüfung gefallen und mit Hilfe von Tai Chi gedachte ich nun mein psychisches
Gleichgewicht wiederzufinden. Bei der Anmeldung unterhielt ich mich mit
der VHS-Mitarbeiterin und erwähnte, dass ich überhaupt nicht so genau wüsste,
was mich dort erwarten würde. Sie sagte, ich solle mir darüber keine Sorgen
machen. Die Kurse seien immer schnell belegt und sie bekomme hinterher immer
positive Rückmeldungen. Der Kurs sei eine Kooperation mit dem Tai Chi Zentrum
und das sei bekannt für gute Arbeit! Naja, das erste Wochenende hat mir schon
ganz gut getan. Es herrschte eine lockere Atmosphäre und wir lachten auch viel.
Tatsächlich versetzte mich das Tai Chi und die zusätzlichen Qigong-Übungen in
eine heiter-gelassene Stimmung. Und das übrigens nicht nur durch das Üben,
sondern auch weil ich die langsamen, unbekannten Bewegungsfolgen erst ziemlich
komisch und lustig fand! An drei Wochenenden lernte ich den ersten
Teil der Langform. Trotz des geringen Preises wurde ein qualitativ hochwertiger
Unterricht geboten, sodaß ich nach Kursende beim Tai Chi Zentrum weitermachte.
Meine Mitschüler trainierten durchweg nur einmal die Woche, doch weil ich damals
viel Zeit hatte, nutzte ich das Angebot, ohne Aufpreis mehrmals die Woche zu
trainieren. Dadurch lernte ich recht schnell die ganze Tai-Chi-Form.
Auch danach ließ mich die Faszination
nicht los - ich verstand die Aussage meines Lehrers, der uns riet,
weiterzumachen: „Wenn ihr euch eine Zahnbürste kauft, stellt ihr sie hinterher
ja auch nicht in den Schrank sondern benutzt sie täglich!“ Ich lernte, Tai Chi
als Werkzeug zu sehen für weitergehende Erfahrung meiner selbst. Damals war ich
noch nicht so besonders sportlich - auch das hat sich im Laufe der Jahre etwas
geändert. Ich war so sehr von diesen langsamen Bewegungen begeistert, dass ich
zeitweise jeden Tag übte. Die vom Tai Chi Zentrum angebotenen
Fortbildungen zur Kursleiterin absolvierte ich zunächst nur, weil ich persönlich
an den vertiefenden Themenkreisen interessiert war - damals konnte ich mir
jedoch noch nicht vorstellen, selbst einmal Kurse zu leiten. In den Seminaren
wurde der philosophische Hintergrund behandelt und die Anwendung in der
Selbstverteidigung. Das war für mich als angehende Karateka auch ganz
interessant und lehrreich. Während meines Sozialpädagogik-Studiums habe
ich dann selber Kurse geleitet, u.a. bei der Betriebskrankenkasse, der
Innungskrankenkasse, der Barmer und mehreren Volkshochschulen im Hamburger
Umland. Auch Kurse für Kinder und Eltern habe ich an einem Gymnasium geleitet. Eine wichtige Rolle bei meiner Ausbildung spielten natürlich die Seminare mit den chinesischen Meistern Yang Zhenduo und Fu Shengyuan als sie für das Tai Chi Zentrum nach Hamburg kamen. Die in meiner Ausbildung erworbenen
Kenntnisse konnte ich dann sogar in meiner Abschlussarbeit zur
Diplom-Sozialpädagogin nutzen. Spezielle Bausteine enthalten Erwachsenenbildung,
Fragebogen, Reha-Sport, Psychotherapie, Bildungsurlaub, Publikationen, Studien
und Evaluation in der Gesundheitsbildung. Mein Thema war: „Chinesische
Therapieformen in der sozialen Arbeit am Beispiel der Bewegungskünste Tai Chi
Chuan und Qigong“. Besonders stolz war ich auf die fast
ausschließlich positiven Beurteilungen in den Fragebögen. In besonders guter
Erinnerung sind mir die Abschiedsgeschenke, Blumen und guten Wünsche meiner
Kursteilnehmer geblieben, als ich aus beruflichen Gründen meine Kurse an eine
andere Kursleiterin abgeben musste. Ausbildung: Curricula/ Fachfortbildungen, Graduierung: Tai Chi Ausbilder Qigong Ausbilder Forschung, Entwicklung: Qigong Arbeitskreise Tai Chi Ausbildung Qigong Ausbildung
|
|
|
Lehrer-Netzwerk für Tai-Chi-Ausbildung/ Qigong-Ausbildung mit Förderung LVA/ RVA/ AA/ Bund, Bildungsscheck, Bildungsurlaub. Top-Trainer-Netzwerk |